Ein Gedanke von Claudia Sokoll beim Destinationcamp in Hamburg:

Vielleicht gibt es irgendwann auch Sportgeräte, die knapp über der Piste schweben.

Die nächsten Jahre können wir aber noch davon ausgehen, dass diese „neue Sportart“ das Skifahren nicht ersetzen muss.
Dennoch: So geht innovatives Denken. Danke Claudia.

 

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Einmal bezahlen, das ganze Monat fliegen.
So ist seit 1. Februar das Geschäftsmodell der neuen Plattform OneGo. Derzeit gibt es in den USA mehrere regionale und die nationale Zone(n), in denen man ab einer Monatsgebühr von $ 1.500,– beliebig oft fliegen kann.

Plan kaufen -> App fürs Mobilgerät herunterladen -> bis zu 4 Flüge gleichzeitig buchen -> mindestens 7 Tage vorher bis zu 4 Flüge gleichzeitig buchen -> 24 h nach Originalbuchung kosten Änderungen $100/Stornierungen $200,–

Beteiligte Airlines:

– Alaska Airlines
– Delta Airlines
– JetBlue Airways
– United Airlines
– Virgin America

Vertragsdauer: 1 Monat

Idee?
Wie krieg ich Vielreisende kleinerer Firmen ohne Großkundenrabatt in die Flieger?

Photo: (cc) Kossy

Pinterest verändert durch die Einführung von „Guided Search“ wie wir zukünftig unsere Reisen planen. Kein andere Plattform schafft es, die Inspirations- und Reiseplanungsphase visuell und mit einer unglaublichen User Experience darzustellen.
Für den entsprechenden Content sorgen laut Pinterstangaben aktuell rund 30 Milliarden Pins auf rund 750 Millionen „Boards“.

Guided Search für Salzburg zeigt schon mal eine Auswahl von Boards, die von Interesse sein könnten, Sound of Music, Winter, Christmas:

Pinterest Salzburg

Pinterest Salzburg Winter

Diese Funktion am Mobiltelefon macht richtig Spaß. Es lassen sich ganz einfach eigene Boards für die nächste Reise anlegen, dann werden nach Lust und Laune Restaurants, Ausflugsziele, Veranstaltungen und sonstige Aktivitäten darauf gepint.

Der Großteil dieser Pins ist derzeit noch von Leuten wie du und ich, nur einige Early Adopter wie z.B. Airbnb oder Four Seasons Hotels & Resorts nutzen Pinterest als strategischen Kommunikationskanal.

Es dürfte jetzt ein guter Zeitpunkt sein, dass sich Destinationen und Betriebe diesem Thema stärker widmen. Einerseits sicherstellen, dass eigener Content „pinbar“ wird, andrerseits selbst kreativ werden.
Boards könnte man

  • nach geografischen Gesichtspunkten erstellen
  • Sammlungen von Aktivitäten anbieten
  • Leistungsbündel darstellen wie z.B.  Inclusive Cards
  • Routen- und Tourenvorschläge z.B. 2-Stunden Activities, Tagesaktivitäten

Entscheidend für die Attraktivität der Boards wird sicher die kreative Konzeption sowie die leidenschaftliche, dauerhafte Pflege der Plattform.

Für die nächste Entwicklungsstufe werden gerade „Promoted Pins“ in den USA getestet. Damit dürfte auch die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens gesichert sein.

Hier ist ein Erklär.pdf für die Nutzung von Pinterest. (Englisch)
Hier geht´s zur Anleitung, wie man einen Business Account anlegt.

Pinterest wurde im März 2010 gegründet, hat aktuell knapp 60 Millionen Nutzer und 30 Milliarden Pins. Ausführlicher Artikel auf Tnooz.com von Nick Vivion

Inspiriert durch das Destinationcamp 2014 habe ich mir eigene Gedanken zur Zukunft der Reiseplanung gemacht. Schau ma mal, ob dieser Artikel den Entwurfstatus verlässt….

Die eigene, digitale Kopie – der Miovatar!
Dank technischer Entwicklung, wird bald jeder Mensch eine digitale Kopie seiner selbst im Internet pflegen. Zahlreiche Daten, wann wir täglich zur Arbeit fahren, welche Strecke wir üblicherweise nutzen, was wir in der Arbeit genau tun und wo wir unsere Mittagspause verbringen, liegen bereits bei Google & Co bereit. Auch das Afterwork Bier will genossen werden, mit wem und wie häufig, wissen Facebook, Foursquare & Co.

Fehlt nur noch ein wenig Visualisierung von uns, die gibt´s aber auch bald:

Der Miovatar macht Urlaub auf Probe
Die große Schwachstelle bei der Planung einer Reise war stets, dass man die Reise per se nicht probieren konnte. Aber jetzt wird alles anders. Unser Miovatar – eine perfekte, digitale Kopie unserer Gewohnheiten, Vorlieben und Sehnsüchte, reist vorab in die Urlaubsdestination unserer Wahl: (hier noch ein vorgefertigter Prototyp ohne den ReiniVatar)

NightwalkDie Vorteile für den Reisenden sind eindeutig:

  • die virtuelle Kopie bereist die Destination im Vorfeld. Ein Datenmatch zwischen den OpenData der Destination und den eigenen Daten ergibt einen Urlaubs-Zufriedenheitsprozentsatz im Vorfeld. Kaufrisiko minimiert.
  • Der ReiniVatar trifft auf die digitalen Kopien der Leistungsträger:
    Passt der Skilehrer mit seiner Unterrichtsmethode zu meinem Lerntyp?
    Empfinde ich das Plauscherl mit dem Hotelier an der Hotelbar als bereichernd?
  • In einem Wimpernschlag werden in der digitalen Welt der Anbieter & die Location mittels Gestensteuerung geändert – der Test beginnt aufs Neue!

Vorteile bieten sich auch für die Destinationsmanager:

  • Sie verfügen über die Fitnessdaten aller Gäste in der Destination. Daraus errechnet sich z.B. ein optimiertes Wanderprogramm in 5 Intensitätsstufen. Die Miovatare machen eine Probewanderung und entscheiden sich für ein Angebot. Die Auslastungsoptimierung des Freizeitangebotes ist gegeben.
  • Dank der Miovatare der Mitarbeiter können Unternehmen die Personalauswahl optimieren. Dabei sind sie nicht von den eigenen Primingeffekten oder der eigenen, kognitiven Verzerrung beeinflusst, die Entscheidungen basieren vielmehr auf exakten Datenberechnungen der Miovatare in Kombination mit den Daten des bestehenden Teams und den Daten der Gästedatei.
  • Die Köche stellen ihren Gästen ein indiviuelles Menü zusammen. Dies basiert auf deren Essgewohnheiten sowie Prognoserechnungen aufgrund der vorhandenen Daten.

Das Tourismusmarketing der Gegenwart ist bereits (oft?) online-first zentriert. Zukünftig werden DMOs noch viel stärker zu DataManagementOrganisationen werden.
Wann sich diese Entwicklung in der Ausbildung der jungen Touristiker niederschlägt, bleibt abzuwarten. Wann diese Erkenntnisse in den diversen Managementebenen und Funktionärsgremien ankommen ist, ebenfalls spannend zu beobachten.

Vielleicht sollten die nächsten Sitzungen von Tourismsorganisationen im Kino stattfinden.
Entweder bei diesem Film:

oder bei diesem Film: