Vor einigen Tagen wurde der Alumni Club der SMBS gegründet, als Gastreferentin war Anke Domscheit, Direktorin Government Relations von Microsoft Berlin eingeladen.

Als „Jäger2.0“ hab ich sie mit meiner Flip Mino verfolgt und letztlich auch vor die Kamera bekommen, akkustisch unterstützt von den fleissigen Teller- und Messerwerfern des Cateringservices.

Wie entwickelt sich das Web weiter? Was müssen Mitarbeiter daher lernen? Welche Auswirkungen hat die Entwicklung für Chefs und Unternehmensorganisationen?
Anke Domscheit findet für Jedermann verständliche Formulierungen, Danke.

Im 2. Video geht Anke Domscheit speziell auf Twitter und dessen Beitrag zu den aktuellen Entwicklungen im Iran ein.
Sind aufgrund der Webentwicklung bestehende Diktaturen nicht mehr dauerhaft lebensfähig?

PS: Danke, Anke.
Und fürs nächste Mal wissen wir beide: Vorher essen, nachher reden. Weil reden kann man auch am leeren Buffet 😉

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Der designierte Tourismusdirektor von Solothurn in der Schweiz liest meine Beiträge und kommentiert auch noch, danke lieber Jürgen. Ich wünsche dir für deine neue Aufgabe viel Kraft und Inspiration.

Dein Kommentar veranlasst mich, zu diesem Beitrag. Ich hab natürlich sofort den „Frank Sauerländer“ gegoogelt und bin auf dieses Blog gestossen.

Für mich ist dieser Ansatz klassisches Storytelling. Ich schätze Erlebniserzählungen von einem Protagonisten, angereichert mit mehr oder weniger Konflikten, als absolut adäquates Mittel im Tourismusmarketing.

Dann habe ich ein paar Kommentare gelesen und dachte mir, „so schreibt doch kein Mensch als Antwort auf ein Blogpost“. Also check ich mal den „Über mich“ Reiter.

Da steht dann was über Alter, Familienstand, Hobbies (Golf als reiner Urlaubssport?) hm… Eigentlich will ich sehen, wie dieser 48 jährige Verlagsangestellte aussieht. Aber anstelle eine Porträts ziert ein Foto von der Schmallenberg Ortstafel die Seite „Über mich“.

Bin ein wenig unsicher. Das Gefühl sagt mir, da stimmt was nicht. Scroll runter, gaaaaanz runter zu Impressum und lese: Sauerland Tourismus e.V. ist der Eigentümer.

Frage: Würde ich unserer Tourismusorganisation ein Blog einrichten, auf dem ein „Ludwig Lammertaler – Ab und zu Besucher von Annaberg“ postet? Nein.

Weiter. Nochmals Google. (Übrigens Google scheint für diese Arbeit echt ganz hilfreich und wichtig zu sein)
Suche: „Frank Sauerländer“ weiteres Suchergebnis hier auf blog.gofeminin.de

Eine Frau erhält einen aufgeregten Anruf von ihrem Ex. Ein Frank Sauerländer hat an die ehemalige, gemeinsame Adresse einen Brief geschrieben. Lest den Post selber, ich glaub, die beiden hatten eine schwierige Zeit die letzten Wochen. Traurig, weiter.

Wieder zurück zum Suchergebnis, neuer Beitrag von der offiziellen Seite der Tourismusorganisation.

Aha. Jetzt kenn ich mich aus. Kann mir sogar vorstellen, wie die Tourismusvereinssitzung abgelaufen ist. Hier die Geschäftsführung mit der Agentur, die ein neues, sensationelles Konzept präsentieren. Dort die Funktionäre die das Konzept mehr oder weniger interessiert verfolgen.

Tun sich auch schwierig, das zu beurteilen. Wird schon so funktionieren, das neue Internet. Und von der 300.000 Euro Sonderkampagne Kyrill 2008 kommen 210.000 Euro aus Förderungen. Somit stimmt die Rechnung allemal.

Die Marketingkampagne baut auf dem Empfehlungsmarketing auf. Mit Frank Sauerländer wurde eine fiktive Person geschaffen, die in Dialog mit der definierten Zielgruppe der aktiven Genießer tritt.

Soso. So geht das also mit dem Empfehlungsmarketing.
Mit Mailings an eine Frau, die gerade privat eine schwierige Zeit durchmacht und dank der Mailings, ihrem Ex auch noch erklären muss, dass Frank Sauerländer wirklich gar keine Rolle in ihrem Leben spielt.

Und einer Webseite – nein, heutzutage muss ich Blog sagen – auf der ich innerhalb von Sekunden gespürt habe, dass ich hier verarscht werde.

Ich hoffe, es ist gelungen, kurzfristig Gäste nach der Orkankatastrophe für´s Sauerland zu gewinnen. Bei mir erzeugen solche Kampagnen einen Imageverlust für die durchführenden Organisationen, egal ob Auftraggeber oder Auftragnehmer.

Ich mag es nicht, wenn die Leute mich behandeln wie einen Trottel, du?

Hab es mir fix vorgenommen, heute wieder mal hier etwas zu posten. Geworden ist es letztendlich ein VIDEO das ich schon wieder mal nicht ordentlich einbauen kann!!!

Ich muss echt mal eine WordPress Schulung besuchen, wo gibts den sowas?

Also – das scheint grundsätzlich ja zu funktionieren. Muss mir noch ein wenig Gedanken über ein Setting machen (Hintergrund, ausleuchten usw….) ein besserer Ton wäre auch nicht schlecht, aber sonst könnte das schon funktionieren, so als Abwechslung zu Text und Bild.

Castlecamp Kaprun
Castlecamp Kaprun

Gestern war ich beim Castlecamp im wunderbaren Ambiente der Burg Kaprun im Salzburger Land. Eine große Verbeugung vor Rainer mit seinem Team für die Vorbereitung und die Auswahl dieser aussergewöhnlichen Location, sehr gelungen!
Der Inhalt ist eine Motivation für die Teilnahme an so einer Veranstaltung, für mich war das persönliche Treffen von guten Bekannten sowie das erstmalige persönliche Kennenlernen von Leuten, deren Aktivitäten ich im Web seit einiger Zeit verfolgt, eine mindestens genauso grosse Motivation nach Kaprun zu fahren.

Nach der Vorstellungsrunde ging´s wie immer darum, die Tagungsthemen zu eruieren und in einen Zeitraster zu bringen. Kann man diese Phase eigentlich ein Barcamp mit einem Almauftrieb vergleichen? Sind auf den ersten Blick die „Alphatiere“ in der Gruppe gleich zu erkennen? Und vor allem wodurch und wie wirkt sich das auf den Rest der Gruppe aus? Flo hat geschrieben,  […]Sessioneinteilung zieht sich ein wenig![…] – hängt wohl damit zusammen dass kein „Alpha“ gleich das ganze Gebiet besetzt hat.

Die einzelnen Inhalte gibt es ja auf der Castlecampseite und den diversen Beitragsseiten die dort gelistet sind, ich nehme mir hier lediglich ein paar Schlagworte und Gedanken aus der Sicht eines Touristikers heraus:

Wenn ich als Hotelier kein Erzähltyp bin, dann bin ich vielleicht im falschen Beruf
Evelin Schraffl, Berghotel Zirm

Sollten wir nicht öfter darüber nachdenken, den „Bürokram“ unseren guten Mitarbeitern zu überlassen und uns verstärkt um unsere Gäste, Journalisten und Geschäftspartner kümmern?

Unser Blog schickt Sie täglich 2 Minuten in Urlaub!
Hans-Peter Schraffl, Berghotel Zirm

einfach schön!

Man muss schauen ob eine Community Inhalte getrieben oder kommunikationsgetrieben ist.
Uwe Frers, Trips by Tips

Seine neue Facebook Applikation „Gedankenreisen“ hat aus meiner Sicht auch für kleinere Destinationen großes Einsatzpotential. Sie verknüpft die beiden wesentlichen Ferienreisemotive nach Destination und nach Aktivitäten, darüherhinaus startet sie einen „Träumeprozess“ beim Empfänger (sofern kein Spam).

Vielleicht sollte man den Namen seiner Kinder nach Suchmaschinen relevanten Kriterien wählen.
Helge Fahrnberger, Toursprung

Taggen statt taufen?
Zumindest im Entwicklungsprozess von Destinationsnamen und -marken ist dieser Gedanke kein unerheblicher.  In diesem Zusammenhang danke ich allen Wortspendern zum Thema „SEO“ – war für mich sehr lehrreich.

FAZIT: Viele gute Bekannte getroffen, interessante Diskussionen die manchmal etwas tiefer hätten geführt werden können, wahrscheinlich hätte ich dann aber keine Energie für das Gespräch mit Daniel zum Thema Ambiente Awareness gehabt.

Castlecamp Kaprun
Castlecamp Fotowalk – erste Bilder

Tourismuscamp Eichstätt 2009

PS. Ach ja, da wäre noch was: Hier kann man ein Fan vom Lammertal werden