Fred Fettner stellt in einem Facebookpost grad die Frage, ob Österreichs Destinationen zunehmend auf die Dienste von PR Agenturen in Deutschland verzichten.  Möchte diese Frage hier weiterführen:

Kann es sein, dass LTOs und die ÖW bereits sehr gute Partner für Destinationen sind?
Kann es sein, dass die Kontakte zu immer weniger Reisejournalisten durch die DMOs selber gepflegt werden?
Sind die Mitarbeiter der neuen, größeren Destinationen fachlich qualifizierter als früher?
Wie wirkt sich Web2.0 auf die touristische PR Arbeit aus?

Bitte um Meinungen werte Kolleginnen und Kollegen aus dem Tourismus!

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Gestern kam es. Per DHL. Das Spielzeug , das ich bei Chris Brogan und zuletzt bei Uwe Frers gesehen habe.
Und dann gleich mal zum Praxistest, Anlass gestern war der Geburtstag von 2 lieben Freundinnen, Anngret und Claudia – nochmals alles Gute!!!

Zwei Konzept-Ideen kamen mir spontan in den Sinn:
VIDEO POSTKARTE – das Lammertal unterstützt die Gäste bei der Produktion von V-Postcards

und
REINI FLIPT – nach spontanen, hintergründigen und skurilen Meinungen

OK – man sieht, ich bein (noch) kein großer Filmer aber ich glaub, die beiden Grundkonzepte wären ausbaubar. Wer eine gute Idee für eine Weiterentwicklung hat, den lade ich auf eine „Kas´Jausen“ ein 🙂

@chrisbrogan: thanks for your advice!

Habe gerade auf Wissenslounge dieses Video gefunden. Für mich ein weiteres, äusserst gelungenes Beispiel wie man Storytelling im Tourismus einsetzen kann. Wurde hier eine Produktmarke präsentiert, könnte ein Hotel mit solchen „Zimmerstories“ ausgezeichnet zeigen, wofür es steht und welche Erlebnisse es vorrangig bietet.

Über so ein Video könnte ein (Tourismus) Unternehmen auch wunderbar neue Mitarbeiter finden.  (übrigens, auch Tourismusorganisationen sind diesbezüglich kreativ)

Institutionen wie z.B. Wirtschaftskammer können die Attraktivität und das Image von Tourismusberufen mit dieser Methode positiv beeinflussen (Jamie Oliver Effekt – seit Köche als Popstars inszeniert werden, steigt die Nachfrage nach Kochlehren nachweislich)

Hier eine 0/8/15 Strukturhilfe für Instantstories:
Wer ist der Held der Geschichte? -> Welche Hürden hat er zu überwinden? -> Wer/was hilft ihm dabei? -> Happy End

Strategien entwickeln ist eine Sache, Projekte zu realisieren eine andere. Vielleicht denken wir ohnedies über Dinge zu lange und zuviel nach, während die Realität – lt. meinem aktuellen Lesestoff – von den „Schwarzen Schwänen“ bestimmt wird (Buchtipp v. Leo Bauernberger beim BÖTM Seminar in Gastein, Nassim N. Taleb, Der schwarze Schwan)

Egal, genug philosophiert. Heute möcht ich mich mal bei allen bedanken, die mir in den letzten 18 Monaten geholfen haben, die Webwelt besser zu verstehen. Genannt seien die Organisatoren des Tourismuscamps in Eichstätt sowie des Castlecamps in Zell am See, gemeint sind die Leute auf der Teilnehmerliste.

Ich liege Ed Wohlfahrt, unserem Lammertal Web2.0 Coach, schon lange mit einem Thema in den Ohren: Wie können wir als kleine Destination durch Videos die Urlaubsplanung der Gäste unterstützen? – sorry for that, Ed 😉
Einen Überblick über das Thema habe ich hier schon mal geschrieben.

Das war alles strategisch. „Auf den Boden gebracht“ – weiß gar nicht, wer diesen Spruch erfunden hat, ein Pilot? – haben das Thema für uns 3 junge Menschen aus Salzburg.

Anton Prlic, den Videomacher der Salzburger Nachrichten, habe ich letzten Sommer mit meinem Problem konfrontiert. Er hat mir einige Weisheiten zum Thema erklärt. (Video am Computer ist nicht TV, vergiss das nie!) aber bald festgestellt, dass ich ein Video-Greenhorn bin. Toni hat gleich realisiert: das wird nur was, wenn er jemand findet, der uns bei der Umsetzung unterstützt.

Marius Holzer!  und Georg Pircher Verdorfer! vor den Vorhang.
Unsere ersten zwei Videoreporter waren vor einigen Tagen in Abtenau und in St. Martin. Bei einem Frühstückskaffee am Sonntag um 8.30 h (die Uhrzeit war für die beiden die größte Herausforderung glaub ich) gab es ein kurzes Briefing „[…] ich hätte gerne was über Rodeln, Funsport, Langlaufen und Kinderskikurs […]“ und das wars.

Was daraus geworden ist kann man hier sehen, danke Jungs – bin begeistert.

Das war der erste Schritt. Jetzt geht´s noch darum, einen entsprechenden „Frame“ zu schaffen (Layout, Design) und dann  unsere Videos sowie Videos unserer Gäste entsprechend auf der Destinationsseite aber auch auf den Seiten der Betriebe zu integrieren.

Spannend, ich liebe meinen Job…..

„Die Ära des Arbeits“platzes“ neigt sich dem Ende zu“, so wird Matthias Horx in den Salzburger Nachrichten in der letzten Samstagausgabe zitiert. In einer Wissensgesellschaft sei das Arbeiten beim Gärtnern, beim Joggen oder einer anderen Bewegung effizienter und dem 8-17 h im Bürosessel vorzuziehen, so der Zukunftsforscher weiter.

Grundsätzlich bin ich bei Zukunftsprognosen immer ein wenig kritisch, dieser Aussage ist jedoch einiges abzugewinnen. Habe letzten Sonntag die erste Skitour zum Sender bei der Bergstation Törleck in Annaberg gemacht (ganz schön geschwitzt!). Durch nichts abgelenkt, der Körper voll in Schwung, gehen einem dabei viele Dinge durch den Kopf. Die Entwicklung der modernen Kommunikationstechnologie lassen uns auf der Bergspitze genauso kommunizieren wie im Büro. Und wo ich kreativer bin, im Büro oder während der fast medidativen Fortbewegung in Richtung Gipfel ist ebenfalls einfach zu beantworten. Wenn Arbeitszeit und Freizeit teilweise verschwimmen, was heißt das dann für den Tourismus? Ergeben sich hier neue Chancen für Hotels und Destinationen? Wenn ja, was bedeutet dies für die Angebotsentwicklung? Vielleicht finde ich in den nächsten Stunden auf der Fahrt nach Wien ein paar Erkenntnisse, vielleicht hat auch das Netz einige Inspirationen….