Letzte Woche hatte ich ein freundliches Streitgespräch zum Thema Inszenierung im Tourismus. Inszenierung wurde dabei explizit als Verkitschung und Verkünstlichung verstanden und abgelehnt. Das Echte, Ursprüngliche und Authentische wurde als Gegenkonzept und zukünftiger Erfolgsfaktor im Tourismus beschworen.

Wenn ich dies mit den Erkenntnissen von selektiver Wahrnehmung oder der Theorie des Konstruktivismus … aber, wurscht….

Für mich ist jede Gartengestaltung, jedes Adventskranz aufstellen, der Einsatz von Weihrauch oder auch das Anziehen der Tracht eine Art der Inszenierung – nämlich einer bewussten, zielgerichteten Darstellungsform.

Aus meiner Sicht ein das Kernelement in der touristischen Angebotsentwicklung.

Auf dieses bemerkenswerte Beispiel einer Lichtinszenierung wurde ich durch Arno Abler aufmerksam, vielen Dank.

Keine Ahnung was dast kostet, vielmehr interessiert mich ja, ob ich mit der Befürwortung von Inszenierung im Tourismus tatsächlich auf dem Holzweg bin?  Erinnert sich jemand an unvergesslich schöne/grausliche touristische Inszenierungsbeispiele?

Es geht im Tourismus ja immer wieder um Inszenierung und Emotion. Um Begegnungen die berühren und Emotionen wecken. Dank der technologischen Entwicklung konnten Milliarden Menschen auf der ganzen Welt gestern die Inszenierung der Olympia Eröffnungsfeier von Zhang Yimou miterleben.

War das Beste was ich seit langem im Fernsehen erlebt habe. Einige Bilder gibt es im Stern oder im Fokus