Auf Empfehlung von Ed habe ich Martin Gratzer kontaktiert, Ed sagt Martin sei sowas wie sein „Mr. Photowalk“.

Danke für Eure Tipps im Vorfeld, vor allem die kritischen Gedanken ob den die Besucher eines Festes überhaupt wüssten was ein Fotowalk ist bzw. ob posten in einschlägigen Foren ausreicht, um Fotowalker zum Besuch des Lammertaler HeuART Festes zu motivieren.  Ich habe also hier einen Waschzettel produziert (den ich wieder mal nicht richtig einbetten kann, keine Ahnung warum dieses Copy&paste bei mir nie funktioniert, Schrei!!!)
zusätzlich werden wir das ganze noch mit persönlichen Einladungen bekannter Fotografen, unseren 120 000 HeuART Nachrichten, Berichten in regionalen Tages-/Wochenzeitungen, Postwurf usw… ankündigen.

Hab auch eine Flickr-Gruppe auf unserem Account eingerichtet – kam mir ziemlich aufwendig und umständlich vor und dann noch die komische Adresse…
Vielleicht sollte ich auch besser eine Kooperation mit dem Blog der Salzburger Nachrichten anstreben, sozusagen ein „MeinSalzburg Fotowalk“. Werde mal mit der Christina Rittchen darüber reden….

So, der Nachmittag war wieder wie golfen, man wird ganz schön demütig….

Tolles Wochenende hinter mir, sitze nun wieder voller Tatendrang im Büro. Das HeuART Fest 2008 kommt näher, nur mehr 27 x schlafen und dann werden wieder knapp 30 Riesenheuskulpturen im Lammertal präsentiert (HeuART 2007 auf Flickr). Hatte grad den Gedanken, ob man dieses Fest mit einem Photowalk verbinden kann. Ich hatte einmal die Gelegenheit beim Tourismuscamp in Eichstätt an sowas teilzunehmen, ob und wie man einen Fotowalk konzipiert damit es auch funktioniert? – keine Ahnung.

Wozu eigentlich ein HeuART Photowalk?
Ich denke, dass diese Veranstaltung mit den Heuskulpturen, den Trachten der Vereine und Besucher, den kulinarischen Schmankerl, sowie den zahlreichen Festsituationen eine unheimliche Fülle an tollen Schnappschüssen bietet. Bilder die vor allem eines sind: authentisch
Genau diese Präsenz auf diversen Plattformen könnte die Bekanntheit/Beliebtheit einer Region steigern sowie potentiellen Gästen einen authentischen Einblick geben. Für jeden Hobbyfotografen bietet ein derartiges Fest eine Fülle von Möglichkeiten an spannenden Perspektiven und Motiven.

Wie entscheidend ist das Stichwort?
Worauf hat die Wahl des „Tags“ eine Auswirkung, frage ich mich gerade. Muss es mehrsprachig funktionieren oder nicht? Wie lange darf es sein? Kann man auch 2 Wörter verwenden, z.B. Lammertaler HeuARTfest?

Brauchen Fotowalker Goodies?
Wollen sich Fotowalker auch in der Welt 1.0 kennenlernen? Einen Treffpunkt vor dem Fest ankündigen? Steigert ein Gratiseintritt die Motivation? Bringt ein Gratis Schnapserl neue Blickwinkel 😉

… Falls jemand Erfahrung mit Fotowalks und deren Erfolgsfaktoren hat, danke für Beiträge.

herbstelfe

Vor einigen Tagen habe ich hier eine wunderbare Grafik gefunden, für den Tourismus absolut treffend. Wir wollen vor lauter Begeisterung über all die schönen Dinge in unserem Betrieb und unserer Destination erzählen, dabei denken wir viel zu selten darüber nach, worum es unseren potentiellen Gästen wirklich geht.

Dieses „Mehr und mehr, egal wovon“ ist noch ein Ausläufer der Nachkriegsgeneration, in Zeiten des Mangels war es eine durchaus erfolgversprechende Lebensstrategie. In Zeiten des Überflusses, wo Menschen Orientierung im Angebotsdschungel der Reisedestinationen suchen, ist die Reduktion eine Strategie, die von manchem Marketingexperten empfohlen wird.

Mit einem mulmigen Gefühl haben wir uns vor einem Jahr auf diese Reduktion eingelassen. Die Bewerbung eines Herbstangebotes präsentiert auf 4 Hauptsujets „Die HeuART Elfen im Reigen der 4 Jahreszeiten“ kein Logo, kein Bild unserer Landschaft, keine Auflistung wieviele schöne Wander- und Einkehrmöglichkeiten es hier gibt, nur 4 Bilder und ausreichend Information.

Die Kostüme wurden kreiert von Harry Gwechenberger, fotografiert hat Joachim Bergauer.  Bereits letztes Jahr haben wir von Gästen und Einheimischen viel Positives über die Werbung gehört. Nun wurde sie auch 2-fach mit dem Salzburger Landespreis für Werbung, Design und Kommunikation in den Kategorien „Beste Fotografie“ und „Out of Home“ ausgezeichnet.  Kann ein Hotel oder eine Destination mit der Strategie „Unsere Kommunikation ist bereits Teil des Urlaubs“ erfolgreich sein? Gelingt sowas auch jenen, die nicht im Premiumsegment anbieten? Was ist mit den Schnäppchenjägern, immer auf der Suche nach „dem besten Deal“?

Übrigens – welche Elfe repräsentiert eigentlich welche Jahreszeit?

FrühlingselfeWinterelfeSommerelfe