In meiner Thesis findet sich folgender Absatz: […]

 

Tourism destinations have both competitive advantages and comparative advantages. Comparative advantage are sources like climate, scenery, human resources, knowledge resources, while competitive advantage relates to the ability of using the resources effectively over the long term.(c.f. Dwyer & Chulwon 2003, Ritchie & Crouch 2005)

Also, wenn wir vergleichbare Resourcen haben, müssen wir sie einfach besser einsetzen wie unser Mitbewerb, wie das geht?
Vielleicht indem wir unsere Tiere aktiver einbinden… 😉

Seit vielen Jahren beschäftige ich mit Geschichten im Marketing – Storytelling – wie das im Englischen so schön heißt. Ein ganzes Dorf an eine Firma „zu vermieten“, „Zahlen Sie, was Sie wollen“ waren einige erfolgreiche Tourismusprojekte die realisiert wurden. Was aber, wenn sich die Urlauber nicht an den Inszenierungs-Stundenplan des Tourismusverbandes halten? Entscheidungsgrund genug, sich darüber im Rahmen der MBA-Thesis den Kopf zu zerbrechen. Eine folgenschwere Entscheidung die viel Frust, Verzweiflung, Hass aber letztlich auch Kampfgeist zur Finalisierung hervorgebracht haben. Thank´s to Peter Williams aus Vancouver der mir als Mentor zeigte, wie man mit Kritik fordert und fördert, danke vor allem meiner Frau und meinen beiden Jungs denen ich den Sommer versaut habe, sie mich aber trotzdem in die Ferien mitgenommen haben.

Die ganze Theorie in der Praxis testen und weiterentwicklen steht jetzt am Programm. Abgesehen von den schönen Werbetexten und -bildern bin ich also auf der Suche nach besonderen „Geschichten des Lammertals“ die einerseits Gäste motivieren uns zu besuchen und andrerseits Besuchern vor Ort besondere Erlebnisse garantieren.Losegg_3sat

Die Nachkriegsgeneration war auf der Suche nach heiler Welt, die Heimatfilmromantik bescherte Österreichs Sommertourismus in den 70iger Jahren eine großen Aufschwung. Rassante Veränderungen kennzeichnen die heutige Welt,  Sinnsuche und Orientierung im täglichen (Konsum) Leben spielen eine  zentrale Entscheidungsgrundlage. Urlauben, wo der Mensch sich als Teil eines größeren Ganzen sieht….

Passt. Wir treffen uns zum Mittagessen. Im Kunsthallen-Café am Karlsplatz. Die Lounge, die Bäume, die anderen Gäste, inspirierend. Das Mädel das uns bedient, wie eine gute Freundin aus der Schulzeit und das Essen – ein Feuerwerk am Gaumen. Schwierig an Begegnungen ist die Unstrukturiertheit ihres Verlaufs, sagt Gerhard Schulze. Am Karlsplatz wurde sie gestern geschaffen, eine Bühne oder ein Rahmen für eine ausser gewöhnliche Begegnung. Wie kann man also das Abstrakte konkretisieren damit die Begegnung gelingt? Ein Rahmen der für die unterschiedlichsten Menschen und deren Lebensmotive funktioniert? Angelehnt an den Film SMOKE von Wayne Wang starte ich mein kleines Projekt „Unique Picture“. Der tägliche Blick aus dem Wohnzimmer, immer dasselbe Bild und trotzdem jedesmal einzigartig und unwiederholbar.

2.6.

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Endlich wieder mal einen Beitrag schreiben… Gestern vorgenommen, heute um 05:30 aufgestanden und jetzt sitze ich vorm Bildschirm. Wintertourismus = Luxus pur? Diesen Eindruck habe ich in den letzten Tagen bekommen. Während eines Gastvortrages an der FH Academia Engiadina weht das Flair vom Poloturnier in St. Moritz über das ganze Engadin, zurück in Österreich hört, liest und sieht man ausschliesslich von den Reichen und Schönen in Kitzbühel.

Diese Ereignisse werden getragen von Unternehmen, die Freunde, Mitarbeiter und Kunden am Spirit teilhaben lassen. Abseits dieser „Mega-Events“ stellt sich für Tourismusmanager dieselbe Herausforderung. Atemberaubende, maßgeschneiderte Freizeitprogramme für Tagungen aber auch Ferienprogramme. Immer wieder neu, Wiederholung ist Langeweile, Stiltreue wird erwartet. (nach Joel Henri) Also, auf ins Büro und „hirnen“ – über Erlebnisse für Menschen und Marken.

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Schafft Rahmen für schöne Momente – Hotel Gams, Bezau

Er bezeichnet sich selbst als „der Branchenevent in Österreich“ – der jährliche Kongress der Österreichischen Hoteliersvereinigung. „Wir haben zu viele ähnliche Hotels, die ähnliche Mitarbeiter mit einer ähnlichen Ausbildung beschäftigen und sie ähnliche Arbeiten durchführen lassen. Hotels haben ähnliche Ideen und produzieren ähnliche Dinge zu ähnlichen Preisen in ähnlicher Qualität. Wenn Sie dazugehören, werden Sie es künftig schwer haben.“ so die Message von Dr. Manfred Kohl in Anlehnung an ein Zitat von Karl Pilsl.

Dies gilt übrigens auch für manche Referenten denen der Brückenschlag von theoretischen Floskeln hin zu wirtschaftlich ergiebigen Innovationen nicht gelingen mag. Erfrischend hingegen die Praktiker und Geschichtenerzähler, Anja Förster brachte ihre Innovationssammlungen sehr leidenschaftlich, Hans Geißlinger von expedere.de ließ hinter die Kulissen des Storytellings blicken, Marcus Praschinger und Sascha Böck, wombat’s CITY HOSTELS, begeistern junge Menschen, Ellen Nenning erfüllt mit ihrem Team die Erwartungen im Genießer- und Kuschelhotel Gams im Bregenzerwald.

Rahmen schaffen, Stimmungen inszenieren, Anstösse geben… die Menschen wollen „berührt“ werden, social web allein reicht dazu – Gott sei Dank! – nicht aus.