In meiner Thesis findet sich folgender Absatz: […]

 

Tourism destinations have both competitive advantages and comparative advantages. Comparative advantage are sources like climate, scenery, human resources, knowledge resources, while competitive advantage relates to the ability of using the resources effectively over the long term.(c.f. Dwyer & Chulwon 2003, Ritchie & Crouch 2005)

Also, wenn wir vergleichbare Resourcen haben, müssen wir sie einfach besser einsetzen wie unser Mitbewerb, wie das geht?
Vielleicht indem wir unsere Tiere aktiver einbinden… 😉

… der Blog tuckert immer noch über die Startbahn, er will nicht aufgeben!!! Klaus Eck hat bei der letzten Tagung der österr. Tourismusmanager wertvolle Tipps mitgegeben. Aber nicht genug – jetzt wollen wir die praktische Umsetzung für diese wunderbare Ferienregion mit einem Profi realisieren, Ed Wohlfahrt (den ich übrigens noch nie persönlich kennengelernt habe 😉 freu mich schon) wird uns Mittwoch 9.00 h ins Cockpit schnallen, danach kurz die Instrumente erklären und dann starten wir durch. Sind eh schon alle aufgeregt was uns da erwartet…

Und wer weiß, vielleicht wird auch dieses Tagebuch davon profitieren… Und jetzt noch der Hinweis auf zwei wunderbare Damen die mir in letzter Zeit untergekommen sind. Julia Singer hat im Rahmen ihrer Diplomarbeit ein beachtenswertes Storytelling Projekt realisiert undUte Hamelmann alias Frau Schnutinger produziert Podcasts und Cartoons wie die Kaninchen ihre… Danke für Eure Inspiration

Seit vielen Jahren beschäftige ich mit Geschichten im Marketing – Storytelling – wie das im Englischen so schön heißt. Ein ganzes Dorf an eine Firma „zu vermieten“, „Zahlen Sie, was Sie wollen“ waren einige erfolgreiche Tourismusprojekte die realisiert wurden. Was aber, wenn sich die Urlauber nicht an den Inszenierungs-Stundenplan des Tourismusverbandes halten? Entscheidungsgrund genug, sich darüber im Rahmen der MBA-Thesis den Kopf zu zerbrechen. Eine folgenschwere Entscheidung die viel Frust, Verzweiflung, Hass aber letztlich auch Kampfgeist zur Finalisierung hervorgebracht haben. Thank´s to Peter Williams aus Vancouver der mir als Mentor zeigte, wie man mit Kritik fordert und fördert, danke vor allem meiner Frau und meinen beiden Jungs denen ich den Sommer versaut habe, sie mich aber trotzdem in die Ferien mitgenommen haben.

Die ganze Theorie in der Praxis testen und weiterentwicklen steht jetzt am Programm. Abgesehen von den schönen Werbetexten und -bildern bin ich also auf der Suche nach besonderen „Geschichten des Lammertals“ die einerseits Gäste motivieren uns zu besuchen und andrerseits Besuchern vor Ort besondere Erlebnisse garantieren.Losegg_3sat

Die Nachkriegsgeneration war auf der Suche nach heiler Welt, die Heimatfilmromantik bescherte Österreichs Sommertourismus in den 70iger Jahren eine großen Aufschwung. Rassante Veränderungen kennzeichnen die heutige Welt,  Sinnsuche und Orientierung im täglichen (Konsum) Leben spielen eine  zentrale Entscheidungsgrundlage. Urlauben, wo der Mensch sich als Teil eines größeren Ganzen sieht….

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Manchmal, wenn inszenierte, lächerliche Parteispielchen beim täglichen Medienkonsum ein Gähnen hervorrufen, da wünschte man sich als Bürger diese vereinte Entschlossenheit gepaart mit spürbaren Emotionen wie sie Salzburgs Olympia Rep´s  heute im TV gezeigt haben.

Erinnerungen an Vancouver wurden wach – die Stadt in der man täglich spürt, mit welcher Begeisterung sich die Menschen auf Olympia 2010 vorbereiten.  Die Stadt in der man sieht, welche großartige wirtschaftliche Auswirkungen ein derartiger Event für ein Land bedeutet.

Aus für Salzburg. Schade. Ich kenne die internen Abläufe beim IOC nicht, weiß aber, wenn ich ein Mountainbike Rennen veranstalte und meine Sponsoren und Partner haben wünsche, dann werde ich versuchen diese zu erfüllen.

Ich bin zwar touristischer Produktnachdenker  und – designer, wäre ich aber ein IOC Mitglied, hätten die Präsenationen aus Sotschi und Pyeongchang bei mir ein Gefühl ausgelöst:  „… wenn ich hier drücke, dann passieren wunderbare Dinge….“  so empfand ich die Botschaft aus den Computer animierten Präsentationen (soweit als TV-Zuseher eine Beurteilung möglich ist)

Salzburg baute auf die Kompetenz und die Vorzüge eines hoch entwickelten Tourismuslandes.  Das reicht nicht mehr. Entweder ich kann weiter bauen und quantitativ wachsen oder….? Hilfe, uns gehen die Berge aus….

Wie entwickeln wir uns weiter damit die Gäste weiterhin für uns abstimmen?  Wohin und Wie soll sich eine etablierte Tourismusregion entwickeln?

Wer die Antworten findet – ist wohl einen Schritt voraus.

Passt. Wir treffen uns zum Mittagessen. Im Kunsthallen-Café am Karlsplatz. Die Lounge, die Bäume, die anderen Gäste, inspirierend. Das Mädel das uns bedient, wie eine gute Freundin aus der Schulzeit und das Essen – ein Feuerwerk am Gaumen. Schwierig an Begegnungen ist die Unstrukturiertheit ihres Verlaufs, sagt Gerhard Schulze. Am Karlsplatz wurde sie gestern geschaffen, eine Bühne oder ein Rahmen für eine ausser gewöhnliche Begegnung. Wie kann man also das Abstrakte konkretisieren damit die Begegnung gelingt? Ein Rahmen der für die unterschiedlichsten Menschen und deren Lebensmotive funktioniert? Angelehnt an den Film SMOKE von Wayne Wang starte ich mein kleines Projekt „Unique Picture“. Der tägliche Blick aus dem Wohnzimmer, immer dasselbe Bild und trotzdem jedesmal einzigartig und unwiederholbar.

2.6.