Sind PR Agenturen im Tourismus bereits überflüssig?

Fred Fettner stellt in einem Facebookpost grad die Frage, ob Österreichs Destinationen zunehmend auf die Dienste von PR Agenturen in Deutschland verzichten.  Möchte diese Frage hier weiterführen:

Kann es sein, dass LTOs und die ÖW bereits sehr gute Partner für Destinationen sind?
Kann es sein, dass die Kontakte zu immer weniger Reisejournalisten durch die DMOs selber gepflegt werden?
Sind die Mitarbeiter der neuen, größeren Destinationen fachlich qualifizierter als früher?
Wie wirkt sich Web2.0 auf die touristische PR Arbeit aus?

Bitte um Meinungen werte Kolleginnen und Kollegen aus dem Tourismus!

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6 Comments

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  1. Gute Fragen, die aber nicht so allgemein beantwortet werden können.

    Eine gute Pflege der Journalistenkontakte ist nach wie vor wichtig.
    Diese Aufgabe kann nicht von LTO`s und ÖW übernommen werden, da das Detailwissen zu den Destnationen fehlt. Geschichten sind wichtig!

    Die Mitarbeiter größerer Destinationen sind sicherlich qualifizierter als früher.

    Web 2.0 ist ein sehr interessantes zusätzliches Marketinginstrument und stellt eine zusätzliche Möglichkeit dar PR-Infos zu verteilen, hebt aber die herkömmlioch PR-Arbeit nicht auf.

    T. Lerch

  2. Hallo Reinhard,

    du reist hier eine ganz spannende Fragestellung an, die mich schon seit einigen Wochen beschäftigt. Leider habe ich für mich noch keine zufriedenstellende Antwort gefunden. An einer Diskussion beteilige ich mich gerne und setze das Thema mal auf die Themenvorschlagsliste für das Tourismuscamp. Vielleicht ergibt sich dort eine Diskussion.

    Grüße
    Jens

  3. Bin ganz der Meinung von Thomas.
    Nach wie vor kann man auch über Print bestimmte Zielgruppen sehr gut erreichen. z.B. Mütter mit Kleinkindern… die Lesen sehr viele Fachzeitschriften, z.B. am Spielplatz während die Kinder spielen, auf einer Parkbank wenn Kinder beim Spaziergang schlafen etc. Dies nur eines von vielen Beispielen.
    Einem redaktionel gut aufbereiteten Artikel glaub ich mehr als der klassischen Werbung und wenn mir ein guter Journalist dort was platziert, dann kann ich dem noch so einen schönen Urlaub zum Schreiben des Artikels finanzieren: er wird immer günstiger sein als eine breite Anzeige für 7.000 Euro die halbe Seite in einem guten Magazin. Und der schreibt vielleicht nicht nur einen.
    Wichtig aber: die Qualität und Professionalität der Journalisten. Es gibt viele die lassen sich einfach einen Urlaub zahlen. Die muss man aussortieren…

  4. @wolfgang aber bitte darauf achten, ob nicht am Rand des Artikels ganz ganz klein „Anzeige“ oder „Promotion“ oder ähnliches steht. Redaktionelle Beiträge sind leider nicht immer redaktionelle Beiträge… Und wenn man den Journalisten mit tollen Pressefahrten geködert und mit Geschenken überhäuft hat, wird er sicher auch nichts nachteiliges schreiben. Wie willst Du da aussortieren?? Als Leser hast Du es da ganz schwer. Als Veranstalter kannst Du schon eher selektieren…

  5. wenn PR-Agenturen behaupteten, die Kommunikation rund um eine Deistination „steuern“ zu können, ja, dann sind sie imho überflüssig. Das Gute daran: Agenturen deren Horizont in dieser Frage im Jahre 2009 nicht weiter reicht, ereilt das gleiche Schicksal, wie die paar Altnazis, die sich Jahr für Jahr den Ulrichsberg hinaufschleppen, um der „guten alten Zeit“ nachzuweinen. Ihre Tage sind gezählt.

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