Hotelmarketing durch Video

Habe gerade auf Wissenslounge dieses Video gefunden. Für mich ein weiteres, äusserst gelungenes Beispiel wie man Storytelling im Tourismus einsetzen kann. Wurde hier eine Produktmarke präsentiert, könnte ein Hotel mit solchen „Zimmerstories“ ausgezeichnet zeigen, wofür es steht und welche Erlebnisse es vorrangig bietet.

Über so ein Video könnte ein (Tourismus) Unternehmen auch wunderbar neue Mitarbeiter finden.  (übrigens, auch Tourismusorganisationen sind diesbezüglich kreativ)

Institutionen wie z.B. Wirtschaftskammer können die Attraktivität und das Image von Tourismusberufen mit dieser Methode positiv beeinflussen (Jamie Oliver Effekt – seit Köche als Popstars inszeniert werden, steigt die Nachfrage nach Kochlehren nachweislich)

Hier eine 0/8/15 Strukturhilfe für Instantstories:
Wer ist der Held der Geschichte? -> Welche Hürden hat er zu überwinden? -> Wer/was hilft ihm dabei? -> Happy End

5 Comments

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  1. hier die Gedanken von Fabienne Trattner (via FB), einer Frau der man einen Geschirrspüler schenken sollte…..

    „war grad beim Abwasch und dachte über das Video nach…

    wär auch eine gelungene Möglichkeit, um eine Destination oder/und einzelne „Hoteltypen“ in einer Region zu vermarkten… was hältst davon…

    … hab grad an eine Story wie diese gedacht….

    ein Kind (4-5 Jahre) fährt in Urlaub in eine Region/Kinderhotel – danach Teenageralter wieder in der Region, diesmal im Ferienlager und trifft die erste Liebe, danach junges Paar (ca. 30) wieder in der Region im Designhotel auf Adventureurlaub und danach als Familie wieder retour im Kinderhotel… ev. auch als Grosseltern mit Enkel, etc…

    weiss nicht, die Geschichte hat mir grad durch’s Hirn gesaust🙂 “

    Fabienne is ganz schön kreativ, gell😉

  2. Hallo Reinhard!

    Freut mich, dass mein Input auf meinem Blog hier so kreativ weiterentwickelt wurde. Die Gratwanderung ist bei Tourismusdestinationen immer, dass es nicht vordergründig als reines Werbe-/Imagevideo wahrgenommen wird. Diese gibt es ja bereits zur Genüge. Die Persönlichkeiten von Videoreporter (wie bei Euch) können das zum Beispiel gut abfangen. Es wird so ein etwas differenzierten Eindruck vermittelt. Eventuell kann man auch Gästereporter auf die Piste oder die Wanderwege schicken. Die Aufforderung wäre hier ihre persönlichen Eindrücke festzuhalten und auch etwaiges „Negatives“ zu äußern. Was sich ja generell bei Urlaubern eher im Rahmen halten wird🙂 Nichtsdestotrotz erhält dadurch ein gutes Feedback und kann darauf wieder mit einer Videoantwort (am besten alles in allem in ein gemeinsames Video geschnitten = Gästevideo + Antwort z.B. vom Tourismuschef dazu….etc.) reagieren.

    Beste Grüße
    Sabine

  3. @gregor: mag sein, kenn ich nicht, werd ich mir aber jetzt mal suchen.

    @sabine: du hast schon recht. eine dmo stellt, wie jedes andere geschäft, nicht die „ladenhüter“ in die auslage. mein lammertal video reporter konzept basiert auf den grundlagen von william bakker, dem web verantwortlichen von british columbia.

    ich bin mir nicht sicher, ob das publikum tatsächlich von einer dmo kritische videos erwartet. erwartet man im cirque de soleil dass die jongleure, balanceure, comedians ein „uuuppps“ haben (ich mein ein echtes)?

    als werbekampagne teile ich deine meinung zu 100%, da würde sowas gut funktionieren, am besten so wie du es beschrieben hast.

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