Geld verdienen mit Web2.0?

Wollte gestern noch Abend in Berlin noch was Essen gehen. Nachdem ich schon zu der Phocus Wright Konferenz eingeladen bin und selbst kein großer Kritiker und Bewerter in diversen Foren und Datenbanken bin, startete ich einen Selbstversuch als Konsument.
Das iphone, (bei dem ich in vielen Dingen immer noch die Bedienerfreundlichkeit vermisse) sollte mein Partner sein.

19.00 h Im Hotelzimmer (online gebucht) befragte ich „Around me“ nach Restaurants, Ergebnis: viele Infos, sehr viele, zuviele!

19.15 h U-Bahn Station Berlin/Gutenbrunn
Mir ist nach Sushi, ich frage Qype nach Möglichkeiten in Berlin. Es erscheint rasch eine Liste von Vorschlägen, sauber geordnet mit Kontaktdetails, der Möglichkeit die Route von meinem Standort zu den Lokalen anzuzeigen und natürlich Kundenbewertungen.
Erster Gedanke: Wo sind die Lokale, wie weit weg von  hier?
Zweiter Gedanke: Welche Bewertungen gibt es? Wann wurden diese erstellt?
Danach – Entscheidung. Es wurde Mr. hai Kabuki im Olivaer Platz 10

Bin ein Super U-bahnfahrer, und an den Kreuzungen find ich auch immer schon nach ca. 100 m heraus, dass ich in die falsche Richtung gehe. Diesmal anders. Dank „Map“ Funktion am Telefon drehe ich schon nach 50 m mit einem souveränen Lächeln um.

20.02 – Eintritt ins Sushi-Lokal, großer Sticker am Fenster: „free Hotspot“

Kleine Schifferl fahren an der Bar an mir vorbei, auf jedem eine andere Köstlichkeit. Das Essen ein Traum, aber darum geht´s hier nicht. Probiere mit ShoZu ein Foto auf Twitpic zu laden.

FAZIT: Vom Selbstversuch beeindruckt.

Der mobile Begleiter (den ich eigentlich gar nicht so gerne mag, Sie wissen schon…..) hat mir viele gute Dienste geleistet.
Die Around me Applikation hat mir zwar viele Informationen geliefert, war aber zuviel des Guten.
Qype hat mir sowohl eine gute Such-/ und Selektionsmöglichkeit geboten, mit Mapfunktion und Userkommentaren auch die Entscheidung für ein Lokal erleichtert. (Ähnliches machen auch tripsbytips.com oder tripwolf.com)

Bei uns in den Bergtälern stehen zwar selten Leute an den U-Bahnen und überlegen, wohin sie Essen gehen sollen. Wenn aber z.B. das Tourismusbüro schon geschlossen hat, zieht man durchaus seinen mobilen Begleiter in solchen Fällen zu Rate. Und wer dann gefunden wird, der bekommt das Geld des Gastes – so wie gestern der Herr Kabuki in Berlin.

PS: Das mit ShoZu hat funktioniert, zurück im Hotel hatte ich um 21.45 h schon die ersten Kommentare auf das Bild mit den Garnelen🙂

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