Kann Skype me! die Servicequalität im Tourismus steigern?

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Für einen Beitrag im Buch von Tourismuszukunft & Roman Egger darf ich mit Olaf Nitz und Martin Schobert gerade über Social Web für Destinationsorganisationen nachdenken. Lerne dabei auch, wie mehrere Leute dezentral an einem Dokument arbeiten können. Gepaart mit Telefonkonferenzen erscheint mir dieses Goolge docs durchaus ein effizientes Instrument zu sein. Wenngleich wir fürchterlich hinter unserem Zeitplan liegen, aber da können die Tools nix dafür. Ist Gott sei Dank eine intensive Wintersaison…

Letzte Woche war ich in Tschechien, der Slowakei und in Ungarn um im Rahmen von Workshops die bestehenden Kontakte zu den dortigen Reiseveranstaltern zu pflegen bzw. neue Geschäftspartner zu finden. Dabei habe ich rund 50 Besucher befragt, ob sie Web2.0 Instrumente einsetzen, wenn ja – mit welchem Ziel.

Der Großteil kennt Youtube, flickr, facebook (oder das ungarische iwiw.hu) benutzt es aber beruflich (noch?) nicht oder wenn nur privat. Interessant ist für mich die hohe Durchdringung von Skype. Mehr als die Hälfte meiner Gesprächspartner hat Skype installiert und benutzt es regelmäßig.

Die Frage stellt sich für mich: Wie kann man Skype in der Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern einsetzen? Welche  Chancen/Möglichkeiten bietet Skype, die ich mit Telefon, Fax, Email nicht habe? Wo liegen mögliche Schwächen und Gefahren?

Im ersten Brainstorming aus Destinationssicht sind mir eingefallen:

+ der User sieht mich fast täglich in seiner Kontaktleiste (wenn sie nicht zu lange ist) = gut für die Wahrnehmung
+ Nachfragen während eines Kundengesprächs mit  Chance einer schnelleren Beantwortung durch Destination als bei Email
+ Dialogfähiger und schneller als Email weil weniger Floskeln und keine Replizierungsintervalle
+ kostengünstiges, aktives Marketing
+ Kosteneinsparungen

– Erreichbarkeit muss sichergestellt sein = PC darf nicht nur „On“ sein, es muss auch ein Mensch dahinter sitzen
– Arbeitsunterbrechung, -störung bei Kontakt kann Effizienz der Mitarbeiter senken
– gibt es technische Gefahren???

Hat noch jemand Ideen, welche Vorteile/Nachteile Messengerprogramme für Tourismusunternehmen/-organisationen haben könnten? Werde die Liste erweitern

PS: Ich freue mich, dass ich auch von Phocus Wright auf die ITB eingeladen wurde. Spannende Vorträge und Gespräche sind garantiert, Programm und Teilnehmer hier: >>>

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