Microsoft im Geospatial Markt

Das Gespräch mit Florian Bauhuber beim Barcamp in Eichstätt, meine letzten Besprechung mit unseren Seilbahnbetreibern, die Neuauflage unseres Ortsplanes – das Thema „Karten im Tourismus“ beschäftigt mich derzeit sehr intensiv. Gestern konnte ich unter ca. 80 weiteren Teilnehmern bei einer Veranstaltung vom Zentrum für Geoinformatik der Universität Salzburg und Microsoft weitere spannende Entwicklungen erfahren.

Als erster Referent berichtete Josef Kauer, Business Development Manager Virtual Earth Business Unit CEE, über aktuelle und zukünftige Entwicklungen von Virtual Earth (VE). Microsoft investiert seit Juli 2005 rund 1oo Mio Euro/Jahr in die Entwicklung von VE und plant, die virtuelle Karte täglich um eine neue Stadt im „birds eye view“ zu erweitern. Salzburg wird als erste österreichische Stadt in wenigen Tagen in diesem Bild-Modus erscheinen, Wien folgt im April und wird zusätzlich die Gebäude im 3D Modus präsentieren.

Axel Borchert, der zweite Referent, ging vor allem auf die Überfrachtung von Pins auf den Karten ein. Zuviele Informationen machen die Karten unübersichtlich, eine Clusterung welche die Ergebnisse beim Hineinzoomen verfeinert, ist zu beachten. Touristisch interessante Beispiele sind z.B. der Rideplaner von Harley Davidson oder auch der Neighborhood Wizard eines amerikanischen Imobilienmaklers.

Marcus Nolde von bytesatwork zeigte einige Arbeitsbeispiele seiner Firma wie zum Beispiel Sylt, Hameln oder die Destination Bodensee. Bei meinem nächtlichen Anwenderversuch hat vor allem der Bodensee ein wenig geruckelt, kann aber auch an meinem Rechner liegen.

Der CEO von Mecomo, Heiko Oberleitner, ging in seinem Vortrag auf Personal Tracking und Flottenmanagement ein. War schon spannend zu sehen wie auf einer Karte neben der Fahrzeugortung auch noch die Infos über Fahrgeschwindigkeit, Tankfüllstand, usw… angezeigt wurden.

Der Nachmittag gehörte zur Gänze Johannes Kebeck (hier in einem Interview), dem VE Spezialisten von Microsoft. Zuerst mal Gratulation weil ich rein gar nix von Technik verstehe und trotzdem den Nachmittag extrem spannend gefunden habe. Die Vorführung über Live Map Search ließ viele Ideen für den Einsatz im Tourismus in mir sprießen. J. Kebeck ging auf die Vorteile von Map Point Web Service und Virtual Earth ein. Begeistert war ich, wie schnell mit popfly.net innerhalb weniger Minuten ein mash up erstellt werden kann. Ich kann´s zwar nicht aber dafür kann ich jetzt den Zeitaufwand von Technikern besser einschätzen – auch schön😉 . Erkenntnis: es gibt neben Google Maps doch noch interessante Alternativen! Demnächst einige Gedanken über den sinnvollen, skurilen, lustigen Einsatz von maps im Tourismus.

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