Des Baby-Bloggers Frust

Ganz schön frustrierend – die Erkenntnis, dass es technisch „watschneinfach“ ist, so einen Blog auf die Welt zu bringen. Und dann – nach zwei, drei Wochen…. gähnende Leere. Fehlt die Disziplin sich hinzusetzen und was zu schreiben? Mangelt es an Inhalten? Für wen soll ich das eigentlich tun, Eigentherapie? Also – Schluss damit, aus, fertig, beschlossen.

Und dann kommt Freund Martin und sagt: Nein, mach weiter. Tourismusexperte ist er, aber auch ein guter Freund. Deshalb wird er sich wohl was denken mit seiner Empfehlung. Vielleicht geht es auch anderen so und sie bräuchten auch eine Ermutigung – mit einem Projekt fortzufahren und nicht aufzugeben. Nach Pfadfindermanier werde ich also heute noch jemanden motivieren, an einem begonnen Projekt weiterzuarbeiten. Es sind viele kleine Schritte die uns den Berggipfel erreichen lassen. Und, falls du es liest: Danke Martin.

5 Comments

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  1. Es freut mich sehr einen Touristiker motivieren zu können. Dein weblog ist gut. Und ist das erste mir bekannte Blog eines waschechten Tourismusmanagers in Österreich (das Blog vom http://bodenseepeter.de grenzt ja nur an Österreich). Alleine deshalb verdienst du Lob. Aber nicht nur. Ich finde die Beiträge interessant und gelungen. Deinen Hangar 7 – Beitrag war Inspiration für meine Hangar-Geschichte in unserem Kulinarisch Reisen Blog. Muss ja keiner wissen, dass wir dort gemeinsam vor einem Jahr ein BÖTM – Meeting hatten, und deshalb beide vom Konzept äusserst angetan waren …😉

    Social Media, Blogs und Web 2.0 sind weit mehr als simple Weiterentwicklungen des Internets. Es ist eine Revolution im Bereich des Online-Contents. Vorne werden künftig jene Touristiker sein, die jetzt damit Erfahrungen sammeln. Der dzt. erfolgreichste österr. Blogger – Hannes Treichl – bloggt auch erst seit gut einem Jahr. Ich schau auch künftig regelmäßig vorbei bei dir – und reden wir dann in einem Jahr weiter …

    Also – mach weiter so. Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen.

  2. endlich mal wieder ein Blog-Post der von Herzen kommt, der Authentizität atmet, von der andere immer sprechen. Mir inklusive. Mir gefällt irrsinnig gut, wenn Blogger auch ihr Tun als solches hinterfragen. Wenn sie nachdenken und dann auch bloggen, wie es ihnen geht. Der Start eines Blolgs ist alles andere als leicht. Zuerst gilt es seinen Weg, seinen Stil zu finden – find your voice – und diesen dann möglichst konsequent (so steht es zumindst in den Büchern) zu gehen. Was aber wenn man stolpert, fällt, oder mal nicht mehr hochkommt? Ich habe über dieses Thema lange nachgedacht und komme immer mehr zur Überzeugung, dass dieses Hinfallen zum Bloggen gehört. Da werden mir jetzt womöglich alle Top-Blogger widersprechen, ist mir aber egal. Es hat lange gedauert, bis das Bloggen nicht mehr Geisel war (ich muss das tun…) sondern für mich zu einem Freund, zu einem Medium wurde, das ich manchmal nutze und manchmal eben nicht. Diesen subjektiv richtigen Weg zu finden ist die eigentliche Aufgabe des Bloggers. Dass dieser Weg aber nie in Stein gemeiselt sein wird und sich über die Zeit verändern wird / muss, ist klar. Um besonders tolle Inhalte um Kontinuität und Blog-Marketing geht es auch, ja, aber erst später. Bloggen soll Spaß machen, soll neue Sichtweisen erschließen, soll uns bereichern, soll / kann Unternehmen dabei helfen neue Wege zu gehen. Das ist doch super, finde ich. Machen wir uns also keinen Stress und setzen einen Schritt vor den Nächsten!

  3. Hi Reinhard, dein Frust-Posting ist erfrischend (klingt komisch und widersprüchlich, aber ich fühle es so) – eben weil es so authentisch ist. Ich war noch nie vorher auf deinem Blog. Aber ich komme wieder, denn Bloggen und Reisen passt für mich zusammen. Und ich bin gespannt, was du noch so bloggst!

  4. Lieber Reinhard,

    bin durch Ed auf dich gestoßen. Nicht böse sein, auch wenn es dich jetzt hart trifft: Du sprichst von 2,3 Wochen – forget it. Wenn sich Blogger endlich mal von der Idee befreien würden, dass nur Trackbacks und Kommentare den Ritterschlag bedeuten, dann würden Blogs auch wieder lesbar werden. Deiner ist es – wirklich. Aber schreib nicht für die Trackbacks, die Kommentare, die Web 2.0-Blase. Schreib für die Leser. Dich selbst. Mich. Ed.

    Ach ja: Ich blogge seit 6 Jahren. Kommentare in diesen 1800+ Tagen (963 Postings)? Genau 101.

    Alles Gute,

    Stefan

  5. Hallo Bloggerfreu(n)de!

    „In zwei Minuten dein eigenes Blog“, so werben die Bloganbieter. Aber was danach kommt, davon spricht niemand. Hier ist es notwendig, dass man sich ein paar Gedanken macht was will ich im Blog schreiben, welches Ziel habe ich. Nicht nach der Abfahrt des Zuges fragen, wohin fährt er. Nach vier Jahren Bloggerleben, mit ca. sechshundert Einträgen und über tausend Kommentaren, schreibe ich trotzdem immer noch für mich selbst. Ich freue mich aber darüber, dass Andere in meinem Blog lesen und kommentieren.
    Aus meinem „Gedankenkastl“:

    „Im Weblog erschaffe ich mein Leben und meine Welt neu. Jeder Eintrag im Weblog ist ein Eintrag über mich und meine Umgebung. Unsere erlebte Wirklichkeit ist eine Konstruktion unseres Gehirns. Schreiben ist eine Möglichkeit die Fragen des Lebens und der Welt zu beantworten… “
    ODER
    „Beim Talausgang erheben sich die Felswaende des Dobratsch. Die Felswaende sind bei bewoelktem Himmel aschgrau. Schon viele, die aus dem Gailtal fliehen wollten, sind mit dem Kopf gegen diese Felswaende gerannt. Sie haben sich die Koepfe blutig geschlagen, der Berg laesst niemanden vorbei. Mit dem Kopf gegen die Felswand…
    ODER
    http://weblog.blograum.net/?cat=26/podcast

    Also durchhalten, auch wenn die Stirn blutig geschlagen ist.

    Gruss schlagloch

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