Nach mehr als 25 Jahren wiedergefunden. Dank Facebook.
Das fand ich heute Nachmittag in meinem Postfach:
Was bedeutet die Entwicklung im Web für Skischulen, Outdoorschulen oder Kite-Surf Kursanbieter und was bedeutet es für ihre Mitarbeiter, Trainer und Guides?
Wie kann eine Sportschule durch die Kommunikationskompetenz Wettbewerbsvorteile erzielen?
Wer kennt gute Kommunikations-Praxisbeispiele aus dem Freizeit- Outdoorbereich?
Eines habe ich hier: Das Blog der Skilehrerin Heli Grünauer
Holidaycheck als Hotel Marketinginstrument
Holidaycheck zählt laut Nielsen zu den bedeutendsten Informationsquellen im Reisebereich. Klaus Hildebrandt hat dazu im fvw Blog vor einigen Wochen einen Artikel mit dem Titel Besserwisser im Reisebüro veröffentlicht.
Hotelbewertung – Fluch oder Segen?
Daß man Bewertungen bei Holidaycheck als Chance begreifen kann, das zeigen uns unter anderem das Hotel Kristall in Großarl/Salzburger Land. Bereits zum vierten Mal in Folge und konnte das Team um Johannes Hettegger diesen begehrten Award erreichen.
Ähnlich erfolgreich ist das Berghotel Zirm in Olang/ Südtirol. Wie “das Zirm” Holidaycheck zum Nutzen der Gäste aber auch für den eigenen Erfolg einsetzt, das erklärt Hans-Peter Schraffl in diesem Video.
Haben Barcamps für Touristiker Relevanz?
Von 23.-24. Jänner veranstaltete das Team von Tourismuszukunft das 3. Tourismuscamp in Eichstätt. Im Vergleich zum Kongress des Österr. Hotelierverbandes (ÖHV) einige Tage vorher, zeichnet sich dieses Barcamp-Veranstaltungskonzept vor allem dadurch aus, dass die alle Teilnehmer aus mehreren Nationen und Branchen sowohl Vortragende als auch Publikum sind. Ihnen gemeinsam ist eine gewisse “Nähe” zum Tourismus.
Nähe erzeugt Relevanz
war eine der Kernaussagen in der Präsentation von Olaf Nitz, Österreich Werbung. Diese Relevanz entsteht entweder durch eine thematische Nähe oder eine personenbezogene Nähe. Welche Auswirkungen das auf unsere Arbeit hat, darüber kann sich jeder seine persönliche Liste erstellen – dann hat sie/er auch gleich eine Strategie.
Nicht oft genug wiederholen kann man die Grundthese von Uwe Frers, TripsbyTips. Er unterscheidet zwischen kommunikationsgetriebenen Medien (unstrukturiert, die Tools sind die Treiber) und informationsgetriebenen Medien (strukturiert, Content ist der Treiber). Auch dieses Verständnis erspart uns einige “leere Kilometer” bzw. hilft, Socaial Web Phänomene besser zu verstehen.
Kalte Betten in Österreich?
Als Dritten und letzten konkreten Inhaltsfetzen möchte ich das von Gregor Kreuzer vorgestellte Projekt erwähnen. Das schweizer Phänomen der “kalten Betten” entwickelt sich in abgewandelter Form auch in Österreich. Konkret sind hier jene Vermieter gemeint, die 1-3,4 Ferienwohnungen haben, denen entsprechende Vertriebsstukturen oder Betreiberstrukturen jedoch fehlen. Diese Problematik wird in einem Vorarlberger Pilotprojekt gelöst, indem eine professionelle PPP Agentur den Eigentümern ein fixes Jahreseinkommen garantiert und dafür die gesamte Vertriebshoheit (auf Wunsch auch Betreiberhoheit) übernimmt. Ein spannendes Modell das wir weiter beobachten, könnte es doch für den Alpenraum Modellcharakter haben.
Viele weitere spannende Themen bzw. Zusammenfassungen findet man hier:
Fährt man mit neuen Sporen schneller Auto?
Zwei kritische Anmerkungen zum Schluß. Nachdenklich macht mich einerseits
die überschaubare Teilnehmeranzahl von Touristikern aus Destinationsorganisationen, Hotels, Seilbahnen, Attraktionspunkten und Freizeitsportanbieter. Warum ist das so? Kein Interesse? Keine Relevanz? Wird sich “das Auto gegen das Pferd” ohnedies nicht durchsetzen?
andrerseits
kommt mir in manchen Diskussionen vor, man möchte mit den bekannten Werbe-Techniken die neuen Tools zähmen. Hardselling auf Facebook. Funktioniert das, wenn ja wie lange? Welche Chancen bietet “Social” im Tourismusmarketing?
Abschließend nochmals ein großes Dankeschön an Florian, Jens, Daniel (hoffentlich wieder gesund) mit ihrem engagierten Team für die perfekte Organisation.
P.S.: Flo, Danke für die Unterstützung bei der Geburt der “Russion Ice Divers“. Nächstes Mal hoffentlich mit der “dirty Quetschen” von Dir.
Nächste Chancen speziell für Touristiker: castlecamp in Kaprun (4.-5.9.2010) & almcamp im Maltatal (E. Sept 2010)
ÖHV Kongress 2010 in Zell am See
Letzte Woche fand im Salzburger Pinzgau der Jahreskongress der Österreichischen Hoteliervereinigung statt. Nicht nur das Ambiente des Kongresshauses konnte überzeugen, auch die Referentenliste war hochkarätig. Gratulation an die Veranstalter, im besonderen an den Geschäftsführer Thomas Reisenzahn und Danke dass ich zum Thema “Bedeutung der Destinationswebseiten” einen Beitrag liefern durfte.
Pro Media hat die Referate aufgezeichnet, hier eine chronologische Auflistung der Referate zum Nachschauen:
Wirtschaft im Umbruch: Neue Zeiten brauchen neues Denken, Fredmund Malik (68:00)
Mehr oder weniger? Wie man die Gäste von morgen erreicht, Holger Rust (62:00)
Small is beautiful – Paradigmenwechsel nach der Krise, Martina Fidlschuster (30:09)
Schlechte Aussichten – gute Strategie, Christian Harisch (28:36)
Worst case/best case. Richtig rechnen und Produktivität steigern, Martin Schaffer & Manuela Wiesinger-Grabmer (36:54)
Grußworte des Bundeskanzler Werner Faymann
Tourismusstrategie 2010, Bundesminister Reinhold Mitterlehner
Ausblick 2010: Internationaler Tourismus-Talk, Diskussionsrunde (im Menü blättern)
Zurück in die Zukunft: Rückblick und Ausblick im WorldWideWeb, Wolfgang Burgschwaiger (18:31)
Warum Destinationswebseiten an Bedeutung verlieren, Reinhard Lanner (12:39)
Hotelkommunikation im Umbruch, Norbert Bolz (34:16)
Und dann noch das Interview mit Wilfried Holleis zur Bankenbewertungsplattform www.bankencheck.at
Hier alle Referenten, eine Zusammenfassung der Vorträge mit den Slides: ÖHV-Kongressnachlese



